Datenschutz und Nutzungserlebnis auf kinder-strümpfe.de

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Ihnen ein optimales Website-Erlebnis zu bieten und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren.

Weitere Informationen erhalten Sie in unseren Datenschutzhinweisen und im Impressum.

Einwilligungseinstellungen

Hier können Sie eine eigenständige Konfiguration der zugelassenen Cookies vornehmen.

Technische und funktionale Cookies, für das beste Nutzererlebnis
?
Marketing-Cookies, um die Erfolgsmessung und Personalisierung bei Kampagnen gewährleisten zu können
?
Tab2

Willkommen auf KINDER-STRüMPFE.DE

kinder-strümpfe.de bietet Ihnen weiterführende Links auf Webseiten zum Thema Kinder Strümpfe, Chakra Socken

Startseite > Strumpf

Ein '''Strumpf''' ist ein enganliegendes Kleidungsstück für den Fu� und das Bein, das bis zum Oberschenkel reichen kann. Die kürzere '''Socke''' (regional auch: ''der Sock'', ''der Socken'') reicht maximal bis zur Mitte der Wade., Formen, Längen, Herstellungsweisen und Materialien.

Begriff

Der Begriff ''Socke'' ist entlehnt vom lateinischen Begriff ''soccus'', der einen niedrigen . ''soc'').

Der Begriff ''Strumpf'' ist seit dem 13. Jahrhundert nachgewiesen und bedeutete im Mittelhochdeutschen zunächst ?Baumstumpf?, ?Stummel? oder ?Rumpf?, im Sinne von etwas Unvollständigem.

Geschichte

 in England die maschinelle Herstellung von Str�mpfen.

Strumpfarten

{| class="wikitable"
|-
! Bezeichnung
! Namensvarianten
! Beschreibung
! Siehe auch
|-
|'''Zehling'''

|
|Zehlinge bedecken nur die Zehen. Den nötigen Halt verleiht ein elastisches Band über der Ferse.
|

|-
|'''Füßling'''

|
|Als Füßling wird der Teil des Strumpfes bezeichnet, der vom Zehenende bis zum Fersenansatz reicht. Daneben werden Socken, die nur aus diesem Teil bestehen, ebenfalls als Füßlinge bezeichnet. Sie bedecken den Fuß von den Zehen bis zur Ferse und sind meist am Rist ausgeschnitten. Aus hygienischen und schuhklimatischen Gründen werden sie in Halbschuhen getragen, und aus modischen Gründen soll diese Form der Socke auch in weit ausgeschnittenen Schuhen (zum Beispiel in Pumps oder Ballerinas) nicht oder kaum sichtbar sein.
|

|-
|'''Söckchen'''

|Sneaker-Socken
|Sehr kurzer Strumpf, der in Kn�chelh�he oder knapp darunter endet.
|Feins�ckchen
|-
|'''Socke'''
||Kurzer Strumpf, dessen Beinstück bis kurz über den Knöchel und ? bei Herrensocken häufiger ? bis maximal zur Mitte der Wade reicht.
|

|-
|- id="Wadl"
|'''Wadenstrumpf'''

|Stutzen,

Stützel,

Canon,

Wadlstrumpf
|Eine Art verkürzter Strumpf ohne Füßling.
|Beinstulpen
|-
|'''Kniestrumpf'''

|
|Kniestrümpfe reichen bis ans Knie.
|

|-
|'''Schenkelstrumpf'''

|Oberschenkelstrumpf, Halbschenkelstrumpf
|Eine für Nylonstr�mpfe gebräuchliche Länge.
|Overknees
|}

Strumpfvarianten

Beoseon: Traditionelle koreanische Socken.
.
) und zur Vorbeugung (besonders beim langen Sitzen, z. B. bei Langstreckenflügen) werden elastische und straff sitzende Zweizug-Kompressionsstrümpfe verwendet. Kompressionsstrümpfe gibt es mit und ohne (Fuß-)Spitze.
japanischer Schülerinnen in den 1990er Jahren.
Stoppersocken: Socken, deren Sohlen mit Noppen oder Beschichtung ausgestattet sind, die das Ausrutschen auf glatten Böden verhindern soll.
Stumpfsocken, Stumpfstrümpfe: Amputationsst�mpfe werden gelegentlich mit an einem Ende geschlossenen Gewebeschläuche überzogen. Dabei wird der Begriff Socke auch dann verwendet, wenn kein Fuß vorhanden ist oder wenn ein Armstumpf damit versorgt wird. Dienen Stumpfsocken der Kompression, entsprechen sie den Kompressionsstrümpfen. Es gibt auch Stumpfsocken aus anderen Materialien, die zum Warmhalten, zum mechanischen Schutz oder als Sichtschutz zum Verbergen der Hautoberfläche der Extremität dienen.
Tabi: Japanische Socke mit abgeteilter Großzehe. Auch Flipflop-Socken genannt.
Zehensocken: Bei Zehensocken wird jede Zehe einzeln von der Socke umschlossen, ähnlich den Fingern eines Handschuhs.
Zwickelstrümpfe: Strümpfe mit Ornamenten in der Grundform eines stehenden Dreiecks über dem Knöchel. Das Wort kommt von dem eingenähten Keil zwischen Bein- und Fußteil und von den Verzierungen, die dessen Form aufnehmen. Zwickelstrümpfe werden zu historischer Kleidung und zu Trachten getragen, von Männern zur Kniebundhose und von Frauen zum Rock.

Materialien

Ursprünglich wurden Strümpfe aus Wolle, seltener aus Seide gefertigt. Heute bestehen vor allem Kniestrümpfe und Socken entweder aus Naturfasern (Baumwolle, Wolle, Seide) oder einer Mischung aus verschiedenen Naturfasern (Baumwolle mit Wolle oder Wolle mit Seide). Des besseren Formschlusses wegen (Strümpfe werden meist in Doppelgrößen angeboten) haben die meisten Strümpfe aus Naturfasern einen geringen Anteil Elasthan (weniger als 3 Prozent). Der verhindert auch ein vorzeitiges Ausleiern des elastisch gestrickten Strumpfb�ndchens (früher trugen Herren deshalb zusätzlich Sockenhalter).

Ebenfalls stark verbreitet und im Sportbereich (sog. Funktionssocken) fast ausschließlich zur Anwendung kommend, sind Strümpfe aus Mischgeweben mit einem Chemiefaseranteil (hauptsächlich Polypropylen und Polyamid) von 30, 40 oder mehr Prozent. Die Herstellung erfolgt in einem sogenannten Doppelstrickverfahren. Durch das Nutzen von unterschiedlichen Fasern entstehen zwei Gewebeschichten.

Die klassischen Damenstrümpfe sind aus Nylon. Perlon, in den 1930er und 1940er Jahren, der Anfangszeit des feinen Damenstrumpfes, noch Konkurrenzmaterial zu Nylon, hat in diesem Bereich keine Bedeutung mehr. Ein besonderer Typ des feinen Damenstrumpfes ist der Netzstrumpf. Er zeigt eine Netzstruktur (von grober Fischnetzmusterung bis zu sehr feiner Häkel-Optik) anstelle einer glatten Oberfläche. Damenkniestrümpfe gibt es neben den bei Herrenstrümpfen verwendeten Materialien auch aus Nylon.

Strümpfe aus Naturfasern bieten im Vergleich zu Strümpfen aus Chemiefasern im normalen Verwendungsbereich bessere fußklimatische Eigenschaften. Sie sind jedoch teurer und haben eine geringere Haltbarkeit als Strümpfe mit hohen Chemiefaseranteilen. Schweißproblemen oder vielmehr der damit einhergehenden Geruchsbelästigung soll bei einigen Modellen mit einer antimikrobiellen Ausr�stung der Strumpfmaterialien oder durch Hinzufügen von Silberfäden entgegengewirkt werden.

Sportbereich

Für den Sportbereich mit einer zu erwartenden höheren Reibungsbelastung und einem höheren Schweißaufkommen werden seit den 1990er Jahren Strümpfe mit einem großen Anteil von Chemiefasern beziehungsweise Strümpfe ausschließlich aus Chemiefaser(gemischen) angeboten. Neben unterschiedlichen Strumpfzonen aus unterschiedlichen Materialien und Strickrichtungen, die unterschiedliche Funktionsstärken aufweisen sollen (Schweißtransport, Dämpfung usw.), werden auch asymmetrische linke und rechte Socken speziell für Männer- oder Frauenfüße angeboten, um die Passform insgesamt zu verbessern.

Im amerikanischen Ballsport haben die Strümpfe eine so große Bedeutung bei den Trikots (lange Socken ergänzen die knapp über das Knie reichenden Hosen im Baseball), dass einige Teams sich sogar nach ihren Socken nennen (?Chicago White Sox?, ?Boston Red Sox? ? ?Sox? ist Slang für ?socks? und beim Baseball üblich). Fußballer hingegen tragen unter ihren Schienbeinschonern Socken, darüber Stutzen mit einem Steg oder Stutzenstrümpfe, wenn daran ein Fußteil ist.

In der Leichtathletik und im Eisschnelllauf trägt man oft keine Strümpfe oder Socken, um einen möglichen Energieverlust durch zusätzliche Reibung zwischen Fuß, Strumpf und Schuh zu vermeiden. Besonders im Eisschnelllauf handelt es sich bei den Schuhen um Einzelanfertigungen, die sehr eng an den individuellen Fuß angepasst sind. Ähnlich gilt beim Freiklettern, wo nur sockenlos getragene Kletterschuhe einen optimalen Reibungshalt am Fels ermöglichen.

Stilistisches und Modisches

Der klassische Kleidungsstil sieht in Halbschuhen Socken/Strümpfe vor, die dunkler als die getragenen Schuhe sind (zu schwarzen Schuhen demnach schwarze Strümpfe, oder Strümpfe in einem sehr dunklen Blau). Kniestrümpfe bedecken auch beim Überschlagen der Beine die Haut und erfüllen damit auch die Anforderungen, die die Etikette für den Herren vorsieht.

An warmen Tagen ziehen mittlerweile die weitaus meisten Frauen gar keine Strümpfe oder Socken an. Die erhöhte Reibung am Schuh, verbunden mit einer Schweißentwicklung, kann allerdings zu Blasenbildung führen und je nach Schuhmaterial zu allergischen Hautreaktionen. Deshalb bevorzugen Frauen, die den Anschein erwecken wollen, sie trügen keine Socken, Füßlinge in den Schuhen.

Bei Männern ist der Verzicht auf Socken bislang nicht in gleichem Maße gesellschaftlich anerkannt. Im Freizeitbereich ist auch bei Männern gelegentlich das Weglassen von Socken oder das Tragen von nicht sichtbaren Füßlingen zu sehen. Als Trendsetter dieser Modeerscheinung wird die Fernsehserie Miami Vice aus den 1980er Jahren vermutet, in der die Hauptdarsteller Loafer ohne Socken trugen.

Redewendungen

Die Phrase ?sich auf die Socken machen?, regional ?lossocken?, bedeutet ''losgehen'', sprich: sich die Schuhe anzuziehen und aufzubrechen. ?Ich bin völlig von den Socken? oder ?Das haut mich aus den Socken? sagt aus, dass jemand von irgendetwas so sehr beeindruckt oder überrascht ist, dass er fassungslos wird oder ihm jegliche Reaktion schwerfällt. Das Schimpfwort ?Rote Socke? bezeichnet eine politisch links stehende Person. In der Netzkultur ist der Begriff Sockenpuppe gebräuchlich.

Die Bezeichnung ''?Soccer?'' als englische Bezeichnung für Fu�ball leitet sich nicht vom Wort ''Socken'' ab, sondern vom Begriff ''Association''. Die erste Regelsammlung des Fußballs wurde 1863 durch die in London gegründete ''Football Association'' erstellt.

Strümpfe im weiteren Sinne

  • Gl�hstrumpf ? Leuchtkörper bestimmter Gaslampen
  • Ziehstrumpf ? oft aus Stahlseil geflochtenes Werkzeug zum Ziehen oder Halten von Kabeln, Seilen und Schläuchen
  • Leiternsocke ? griffige, textile Schonüberzieher über Füße von Leitern

Siehe auch

  • Gamasche
  • Strumpfwirker
  • Sockenklammer
  • Blaustrumpf
  • ''Seidenstr�mpfe'' (Filmmusical von 1957)
  • Lauterbacher Strumpflied

Literatur

  • Mechthild Meyer-Schneidewind, Ilona Sauerbier: ''Strümpfe. Mode, Markt und Marketing.'' Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-87150-382-7.
  • Ingrid Loschek: ''Reclams Mode- und Kostümlexikon.'' 6. Auflage. Reclam, Stuttgart 2011.

Weblinks

  • Str�mpfe und Socken ? einige historische Infos

Einzelnachweise